Neue Osterfeldhalle am alten Platz

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osterfeld_neu
Entwurf einer neuen Osterfeldhalle mit
integriertem Schulpavillion 7 
Quelle: Bauamt Stadtbergen auf
unseren Antrag hin

Nachdem ein Baugutachten im letzten Jahr zu dem Schluss kam, dass die bestehende Sporthalle an der Osterfeldstraße aufgrund des schlechten Zustandes nur noch eine Restnutzungsdauer von 5 – 10 Jahren hat, wird in Stadtbergen über eine neue Halle sowohl für Schul- als auch Vereinssport nachgedacht. Es liegen bereits verschiedene Vorschläge vor. Unter anderem ist von einer großen Mehrzweckhalle als Sport- und Vereinszentrum an der Panzerstraße die Rede. Für die Kosten steht ein 2-stelliger Millionenbetrag im Raum, wobei noch Kosten für Grunderwerb dazukommen, da sich das Grundstück nicht im Eigentum der Stadt befindet. Für die Planung sollen weitere 2 Millionen im Haushalt eingestellt werden. (Insgesamt müßte man mit etwa 15 Millionen € rechnen.) Der Stadtberger Schuldenstand würde dadurch enorm in die Höhe schnellen. Nicht beantwortet ist damit allerdings die Frage, wo dann der Schulsport stattfinden soll, denn eine Mehrzweckhalle auf der grünen Wiese weitab von der Schule ist für den Schulsport unbrauchbar. Der Bau einer zusätzlichen Halle wäre notwendig, was die finanzielle Situation weiter verschärfen würde.

Schuldentilgung statt Größenwahn

Um die dem Bedarf angemessene, aber gleichzeitig wirtschaftlichste Lösung zu finden, ist es notwendig, alle in Frage kommenden Alternativen neutral zu prüfen. Dazu stellen die Fraktion GRÜNE/Thum und Stadtrat Wilhelm König (Pro Stadtbergen) einen gemeinsamen Antrag, dass die Möglichkeit eines erweiterten Neubaus der baufälligen Osterfeldhalle am selben Standort an der Osterfeldstraße geprüft werden soll. Die Halle könne evtl. mit dem anstehenden Neubau des Schulpavillions 7 kombiniert werden, in dem eine Schulmensa untergebracht werden soll. Im Antrag wird eine Modulbauweise angeregt, die ohne Abstriche an der Qualität sehr kostengünstig ist und kurzer Zeit realisiert werden kann.

Eine solche Lösung bietet vielfältige Vorteile:

  • Eine Halle im Stadtzentrum ist gleichermaßen für Kinder, Eltern, Sportler und Besucher fußläufig, ideal mit Bus und Straßenbahn, aus der Stadt und von außerhalb erreichbar,
  • der Parkschule steht zeitnah eine neue Schulturnhalle zur Verfügung,
  • der Freistaat Bayern fördert dieses Vorhaben im Gegensatz zum Standort Panzerstraße mit einem Anteil von 40% in mehrfacher Millionenhöhe,
  • es entsteht keinerlei Neuverschuldung,
  • soziale Leistungen in der Stadt der Familie Stadtbergen, wie z.B. Kindergartengebühren, können auch künftig trotz Hallenneubau niedrig gehalten werden,
  • eine Halle dieser Größe genügt voll und ganz  dem Bedarf der Stadtberger Vereine und dem Schulsport bei weit geringeren Kosten für den Steuerzahler,
  • zusätzliche, hohe Unterhaltskosten im sechsstelligen Bereich für eine zusätzliche Mehrzweckhalle lassen sich damit vermeiden und
  • durch eine Neugestaltung kann der Bereich um Bürgersaal, Sporthalle und Parkschule städtebaulich aufgewertet werden.

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